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Diese Anzeichen deuten auf einen Seitensprung des Partners hin

Ulm, 29. September 2014 – Selbst wenn Fremdgeher stark darauf achten, keine Spuren zu hinterlassen und nicht ertappt zu werden, gibt es meist Anzeichen, die der aufmerksame Partner richtig deuten kann. Nicht immer wollen die Betroffenen es jedoch wirklich wahrhaben.

Ist das Misstrauen erst einmal geschürt, beginnen die betrogenen Partner oft damit, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, um den endgültigen Beweis für die Untreue zu finden. Dennoch findet während dieser Phase eine Art der Leugnung statt. Der Betroffene versucht mit aller Gewalt, eine andere logische Erklärung für die Anzeichen auf einen Seitensprung zu finden. Hat er hingegen diese Phase überwunden, wird er wildentschlossen sein, seinen Partner in flagranti zu erwischen. Je mehr der typischen Seitensprung Anzeichen zusammenkommen, desto wahrscheinlicher wird die traurige Vermutung.

Es gibt viele mögliche Verhaltensweisen, die den Partner misstrauisch machen können. Diese ersten Anzeichen werden jedoch zunächst oft übersehen und erst dann wahrgenommen, wenn sie überdeutlich werden und gehäuft auftreten. Ein typisches Problem sind vermehrte Abwesenheitszeiten. Die Überstunden im Büro häufen sich, der Vorgesetzte ordnet plötzlich ständig Dienstreisen oder Schulungen an und Geschäftsessen finden auffällig oft am Abend statt. Auch neue Hobbys können ein Anzeichen für einen Seitensprung sein. Dies gilt besonders, wenn es sich um ein Hobby handelt, das er entweder überwiegend alleine betreibt (zum Beispiel Joggen), oder für das er sich mit Freunden trifft, die ihn decken könnten. Gewöhnlich handelt es sich dabei um ein neues Hobby oder eine Sportart, mit der der Partner nichts anfangen kann, sodass eine spontane Begleitung ausgeschlossen ist.

Auch wenn der Partner plötzlich sehr auf seine Privatsphäre bedacht ist, kann dies auf seine Untreue hindeuten. Das Handy wird ständig ausgeschaltet oder es wird gar ein zweites, geheimes Handy besorgt. Die Anruferlisten des Telefons werden ebenso wie die E-Mails im E-Mail-Postfach und die Verlaufslisten des Internetbrowsers gelöscht. Der Partner benutzt eine alternative E-Mail-Adresse oder bekommt plötzlich gehäuft SMS. Telefonate werden überwiegend alleine geführt und sollte der Partner dazukommen, werden sie schnell beendet.

Verändert er zugleich auch noch sein Aussehen oder seine Körperhygiene, kann dies ebenfalls ein Anzeichen für eine Affäre sein. Regelmäßige Besuche im Fitnessstudio, neue, modischere Kleidung, Maniküre und Pediküre oder die Verwendung von Parfum können darauf hindeuten, dass der Partner für eine Frau attraktiv sein möchte. Macht sich dies nicht zugleich im eigenen Liebesleben bemerkbar, ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine andere Frau handelt. Der Verdacht auf einen Seitensprung beruht tatsächlich auch oft auf Veränderungen beim Sex. Hat der Partner plötzlich überhaupt kein Interesse mehr an Geschlechtsverkehr oder wünscht er sich ohne ersichtlichen Grund auf einmal sehr häufig Sex, ruft dies oft zu Recht das Misstrauen des Partners auf den Plan. Hand in Hand gehen damit neue Sexualpraktiken, die bisher nicht nie angewandt wurden und vermutlich aus dem Sexualrepertoire eines neuen Sexualpartners stammen.

Gesellen sich zu solchen Anzeichen, die isoliert betrachtet kaum Gewissheit bieten, eindeutigere Vorboten, lässt sich der Gedanke an die Untreue des Partners meist nicht mehr beiseiteschieben. Dies ist beispielsweise in solchen Situationen der Fall:

• Der Partner besitzt noch haltbare Kondome, obwohl seit Jahren anderweitig verhütet wird.
• Das Telefon klingelt des Öfteren und wenn die falsche Person abnimmt, wird schnell der Hörer aufgelegt.
• Es tauchen Hotelrechnungen von Tagen auf, an denen der Partner angeblich in einer anderen Stadt auf Geschäftsreise war.
• Die monatlichen Geldabhebungen des Partners erhöhen sich ohne erkennbaren Grund sprunghaft.
• Der Partner hat einen Knutschfleck am Hals oder Lippenstift am Hemdkragen.
• Der Kleidung haftet der Duft eines fremden Parfums an.

Dennoch: Der Beweis ist erst dann wirklich erbracht, wenn der Partner beim Seitensprung in flagranti erwischt wurde. Für eine Vielzahl der Anzeichen für eine Affäre gibt es nämlich auch andere Erklärungen. Es kann sich deshalb lohnen, bereits beim ersten Verdachtsmoment eine erfahrene Detektei einzuschalten. Die Detektive halten den Fehltritt des Ehemanns oder der Freundin mit Foto- und Videomaterial fest und sorgen so für Gewissheit.

Jedes zweite Unternehmen ist von Lohnfortzahlungsbetrug betroffen

Ulm, 26. September 2014 – Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland ist regelmäßig von Lohnfortzahlungsbetrug betroffen. Die Hemmschwelle unter den Arbeitnehmern, sich eine bezahlte „Auszeit“ auf Krankenschein zu gönnen, sinkt stetig. Für die deutsche Wirtschaft bedeutet dies Schäden in Milliardenhöhe. Oft genug stehen die Unternehmer dem Problem hilflos gegenüber.

Eine Statistik, die von einem Börsenportal in Auftrag gegeben wurde, ergab: 2,9 Prozent der Arbeitnehmer, also rund jeder dreißigste, plant konkret, in den Herbst- und Wintermonaten blauzumachen. Bei vielen liegt dies schlichtweg daran, weil es dann dank der typischen Erkältungszeit weniger auffällt. Auch die Quote derer, die sich ungerechtfertigt krankschreiben lassen, um dem Arbeitgeber gezielt einen Schaden zuzufügen oder dem Abteilungsleiter eins „auszuwischen“, steigt kontinuierlich.

Dass Arbeitnehmer blaumachen, lässt sich an verschiedenen Anzeichen erkennen. Fehlt ein bestimmter Mitarbeiter beispielsweise wiederholt an Montagen, Freitagen oder auch an Brückentagen, ist dies oft ein deutliches Signal dafür, dass hier etwas nicht stimmt. Auch wenn regelmäßige Kurzzeiterkrankungen von nur zwei oder drei Tagen Dauer auftreten, sollten Arbeitgeber hellhörig werden. Werden Arbeitnehmer zufällig zu dem Zeitpunkt krank, zu dem sie eigentlich ihren nicht genehmigten Urlaub antreten wollten, oder wird durch eine Krankheit der Jahresurlaub „verlängert“, ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Bei vielen Arbeitnehmern lohnt sich zudem der Blick auf die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Typische Blaumacher wechseln für gewöhnlich regelmäßig den Arzt, damit die häufigen Krankschreibungen den Hausarzt nicht misstrauisch machen. Ein ständiger Wechsel ist besonders dann auffällig, wenn es sich stets um wechselnde Allgemeinärzte handelt, jedoch nie ein Facharzt aufgesucht wird.

Für das Recht auf Lohnfortzahlung haben die Deutschen einst hart gekämpft. Monatelange Streiks führten schließlich zur ersten ernstzunehmenden gesetzlichen Regelung ab 1957. Seit 1970 gibt es Lohnfortzahlung, wie wir sie heute kennen: 100 Prozent Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag für die Dauer von bis zu sechs Wochen. Kein anderes Land in Europa hat eine ähnlich weitreichende Regelung getroffen. Dieser Umstand wird von vielen Arbeitnehmern ausgenutzt. Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass viele Arbeitgeber es ihren Mitarbeitern leicht machen: Sie verlangen die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst ab dem vierten Krankheitstag und fördern somit angebliche Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen.

Ein Lohnfortzahlungsbetrug liegt immer dann vor, wenn ein Arbeitnehmer die Lohnfortzahlung seines Arbeitgebers kassiert, ohne einen Anspruch darauf zu haben. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer überhaupt nicht krank ist. Aber auch wenn der Arbeitnehmer zu Recht krankgeschrieben ist und nicht alles unterlässt, was die zeitnahe Gesundung verzögern oder behindern könnte, kann dies das Vorliegen eines Lohnfortzahlungsbetrugs bedingen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Mitarbeiter wegen hohen Fiebers bettlägerig krankgeschrieben ist und dann aber beim Einkauf im Supermarkt oder abends in der Diskothek gesehen wird. Ganz klar ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer seine vermeintliche Arbeitsunfähigkeit nutzt, um bei einem anderen Arbeitgeber oder sogar schwarz zu arbeiten.

Bei einem Lohnfortzahlungsbetrug handelt es sich um ein normales Betrugsdelikt und somit um eine Straftat. Stellt der betroffene Arbeitgeber einen Strafantrag, so kommt auf den blaumachenden Mitarbeiter unter Umständen eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe zu. Aber auch wenn betroffene Arbeitgeber diesen Weg nicht gehen möchten, können sie dennoch rechtliche Schritte ergreifen. Können sie den  Lohnfortzahlungsbetrug nachweisen, beispielsweise durch die lückenlose Aufdeckung des Falls und die Beibringung von Beweisen durch eine Detektei, rückt eine fristlose Kündigung, die auch vor dem Arbeitsgericht standhält, in greifbare Nähe.

LB Detektei warnt vor überteuerten Abzockdetektiven

Ulm, 11. Juli 2014 – Überteuerte Honorarnoten, unnötiger Personaleinsatz und kriminelle Methoden: Die LB Detektei mit Hauptsitz in Ulm und einer weiteren Niederlassung in Stuttgart warnt vor Detektiven in Deutschland und im Ausland, die ihre Mandanten abzocken und ihnen vorsätzlich einen schweren finanziellen Schaden zufügen.

Abzockdetektive sind oft kaum mehr als „Hobbydetektive“. Sie werben mit ausschließlich festangestellten Detektiven; bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass es sich überwiegend um sehr junge und unerfahrene Mitarbeiter handelt, die sich noch in der Ausbildung die nicht staatlich anerkannt ist befinden oder lediglich ein Praktikum absolvieren. Seriöse Detekteien arbeiten nicht immer ausschließlich mit festangestellten Detektiven. Sie achten jedoch bei der Auswahl ihrer Partner auf langjährige Berufserfahrung und Know-how. Dies ist deutlich wichtiger als die Festanstellung beliebig ausgewählter Branchenneulinge.

Hinzu kommt, dass es bei Abzockdetektiven häufig an Transparenz mangelt. Die Abzocker lassen ihre Opfer regelmäßig darüber im Unklaren, welche Kosten konkret für die Beauftragung anfallen. Auf Nachfrage nennen die Detektive lediglich ihre grundsätzlichen Stundensätze, verschweigen allerdings Bearbeitungs- und Grundgebühren, Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge, hohe Spesen sowie Extragebühren für die Erstellung von Berichten, Videos und Bildern, für Einsatzfahrzeuge oder für die An- und Abfahrt zum Einsatzort. Wie viele Detektive tatsächlich wie lange an dem Fall arbeiten, erfährt der Mandant vorab nicht. Informationen über die Höhe der aufgelaufenen Kosten während der laufenden Arbeiten werden nicht an den Mandanten weitergegeben.

Dass immer wieder Menschen auf solche selbsternannten Detekteien hereinfallen, liegt an deren nach außen hin professionellem Auftreten. Sie brüsten sich mit oft erfundenen Referenzen, die sie jedoch im Regelfall nicht schriftlich nachweisen können. Sie sind Hobbydetektive und verstecken sich hinter Zertifizierungen, deren Sinn und Qualität kein Laie nachvollziehen kann. Sie unterhalten mehrere hundert Einträge mit Ortsnetzrufnummern in Branchenbüchern in ganz Deutschland, geben auf ihrer professionellen Website vor, angeblich 16 Niederlassungen zu unterhalten und erwecken damit den Eindruck einer durch und durch seriösen Großdetektei. Großdetekteien gibt es allerdings in Deutschland abgesehen vom Einsatz bei der Kaufhausüberwachung überhaupt nicht.

Im Erstgespräch mit dem Mandanten lassen Abzockdetektive keine Gelegenheit aus, um ihm aufzuzeigen, wie viel Erfahrung und Know-how sie besitzen. Die Erfolgsaussichten der Ermittlungen werden nicht etwa realistisch beleuchtet, sondern stets als hervorragend dargestellt. Die angeblichen Ermittler sind nur darauf bedacht, die Unterschrift unter den Auftrag zu erhalten. Danach passiert jedoch nicht mehr viel: Ergebnisse oder gerichtsverwertbare Beweise können die Mandanten meist nicht erwarten.

Die LB Detektei warnt vor solchen Abzockern, die es schaffen, eine seriöse und diskrete Branche in Verruf zu bringen. Sie empfiehlt, sich vor einer Beauftragung ein detailliertes Bild über den Anbieter zu verschaffen. Seriöse Detekteien informieren ihre neuen Mandanten bereits vor der Beauftragung über die anfallenden Kosten. Es gibt weder versteckte Kosten noch intransparente Zuschläge für Ermittlungstechnik und Spesen. Der Mandant weiß bereits zu Beginn der Arbeiten, welche Kosten auf ihn zukommen werden. Sven Lungershausen, Geschäftsführer der LB Detektei, weiß um die Merkmale seriöser Detekteien: „Eine gute telefonische Erreichbarkeit und die Möglichkeit für ein persönliches Beratungsgespräch sind wichtige Merkmale. Sollte ein persönlicher Beratungstermin überhaupt nicht möglich sein oder Verbraucher werden per E-Mail zu einem Vertragsabschluss gedrängt, ist von dem Anbieter abzuraten,“ erklärt der langjährige Detektiv. Die Detektei sollte dem Neumandanten die Möglichkeit geben, den schriftlichen Vertrag in Ruhe durchzulesen, zu überdenken und gegebenenfalls ein Honorarlimit aufzunehmen. Sind all diese Punkte erfüllt, ist meist von einer seriösen Detektei auszugehen.

Diebstahl in Heilbronn: Brautkleid kurz vor Hochzeit verschwunden

Völlig verzweifelt kontaktierte uns vergangene Woche eine junge Heilbronnerin. Die 23-jährige Stephanie R. plante, fünf Tage später ihren Freund zu heiraten, den sie erst seit drei Monaten kannte. Sie hatte gemeinsam mit ihrer besten Freundin beim Brautmodenausstatter in Heilbronn ihr teures und aufwändig gearbeitetes Brautkleid abgeholt. Auf dem Weg nach Hause stoppte sie noch eben beim Floristen, um dort noch einige Aspekte wegen des Blumenschmucks für die Hochzeit zu besprechen. Die Freundin wollte solange am Auto warten. Doch dazu kam es nicht.

Das gestohlene Brautkleid

Die beste Freundin nutzte die kurze Wartezeit, um in dem nahegelegenen Tabakladen Zigaretten zu kaufen. Als sie wenige Minuten später zurückkehrte, fand sie die völlig aufgelöste Braut vor, deren Brautkleid während ihrer Abwesenheit aus dem offenen Auto gestohlen worden war. Die Braut wandte sich sofort an die LB Detektei am Einsatzort Heilbronn, um hoffentlich eine möglichst schnelle Aufklärung des Problems herbeizuführen.

Vermutlich private Motive

Auf den ersten Blick wirkte der Fall seltsam: Wer sollte ein Brautkleid stehlen, das speziell auf einen bestimmten Körper angepasst worden war. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Frau das Kleid gestohlen haben könnte, um es selbst zu tragen, war deshalb relativ gering. Daher gingen unsere Privatdetektive davon aus, dass es sich um ein persönliches Motiv handeln musste. Zunächst ließen sich jedoch im privaten Umfeld der Mandantin keine Personen ausmachen, die Rachegedanken oder ähnliches gegen sie hegten. Noch fehlten konkrete Ansatzpunkte.

Eine erste Spur

Ein weiterer Zwischenfall brachte Bewegung in den Fall. Die Mandantin erhielt von der Konditorei in Heilbronn, die mit der Lieferung der Hochzeitstorte beauftragt wurde, einen Anruf. Diese wollte sich noch einmal rückversichern, ob die Tortenbestellung tatsächlich storniert werden sollte. Die Braut war schockiert: Hinter ihrem Rücken hatte jemand versucht, in ihrem Namen die Hochzeitstorte abzubestellen. Doch genau dieser Versuch verschaffte den Detektiven endlich einen ersten Ansatzpunkt.

Sie befragten die Ansprechpartnerin der Konditorei zu dem Ereignis. Diese erzählte von einer jungen, brünetten Frau, etwa 1,70 m groß mit einem auffälligen Muttermal schräg unter dem linken Auge. Diese war in die Konditorei gekommen, um die Tortenbestellung zu stornieren. Sie hatte sich als Stephanie R. ausgegeben.

Aufklärung des Falles

Die LB Detektei konfrontierte die Mandantin unverzüglich mit den gewonnenen Erkenntnissen. Diese stellte fest, dass die Personenschilderung sehr genau zu ihrer besten Freundin passte. Um sicherzugehen, besuchten die Detektive gemeinsam mit der Mandantin die Konditorei, um die Identität der Person anhand eines Fotos bestätigen zu lassen. Die Konditorin erkannte in der angeblich besten Freundin die Frau wieder, die die Stornierung der Torte veranlasst hatte.

Daraufhin suchte die Mandantin im Beisein ihres zukünftigen Ehemannes und einem unserer Detektive ihre Freundin auf. Nachdem sie mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, gestand sie nicht nur die Stornierung der Torte, sondern gestand auch den Diebstahl des Brautkleides. Sie war während der Abwesenheit der Braut überhaupt nicht im Tabakladen gewesen, sondern hatte in Windeseile das Brautkleid aus dem Auto entwendet und bei einem Freund deponiert. Als Motiv für ihre Tat gab die falsche Freundin ihre heimliche Verliebtheit in den Bräutigam an, den sie und die Braut gleichzeitig kennen und lieben gelernt hatten.

Stalking-Opfer atmet auf: Verfolger gefasst

Vor einigen Wochen kam Heidi G. (Namen redaktionell geändert) aus Frankfurt a. M. auf uns zu. Die Frau war stark eingeschüchtert und zitterte während ihrer Schilderungen am ganzen Leib. Sie erzählte unseren Detektiven von der monatelangen Verfolgung durch einen ihr unbekannten Mann.

Ein neuer Stalking-Fall in Frankfurt am Main

Zu den verschiedensten Tageszeiten rief der Mann die Frau anfänglich an und ließ lediglich ein Keuchen vernehmen, wenn sie den Hörer abhob. Bald darauf stieß er auch erste Drohungen aus. Wenig später fand sie in ihrem Briefkasten einen persönlich eingeworfenen Briefumschlag, der Fotos von ihr an ihrem Arbeitsplatz, in ihrem Garten und sogar in ihrem Schlafzimmer enthielt. Wann immer sie nun außer Haus oder nur in den Keller ging, hatte sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Bald hielt sie die bedrückende Situation nicht mehr aus und wandte sich an die LB Detektei, um den Stalker ausfindig zu machen.

Im ersten Vorabgespräch zeigte sich, dass es im privaten Umfeld der Frau keine direkten Ansatzpunkte für die Ermittlungen gab, denn sie lebte schon seit Jahren nicht mehr in einer Beziehung und hatte zu Männern kaum Kontakt. Zunächst untersuchten unsere Detektive deshalb das Arbeitsumfeld der Frau.

Erste Ansätze im beruflichen Umfeld

Als sich unsere Privatdetektive mit Heidi G. über ihre Arbeit im Büro eines kleinen Einzelhandelsbetriebs unterhielten, stellten sie fest, dass es auch hier nur wenige mögliche Kandidaten gab. Neben dem Geschäftsführer Olaf M. des Betriebs arbeiteten dort nur zwei weitere männliche Kollegen. Diese waren jedoch nur als Teilzeitkräfte angestellt. Hinsichtlich des Geschäftsführers stellte sich heraus, dass dieser Heidi G. bei der letzten Weihnachtsfeier des Betriebes offensichtliche Avancen gemacht hatte, die diese jedoch aufgrund ihrer Arbeitssituation abgelehnt hatte. Hierbei wurden unsere Detektive hellhörig.

Deshalb begannen noch am selben Tag die Ermittlungen in Frankfurt a. M. Als der Geschäftsführer zu einem Außentermin fuhr, konnten sich die Detektive kurzzeitig im Aufenthaltsraum der Mitarbeiter umsehen. Dabei entdeckten sie eine zwar gut versteckte, jedoch laienhaft aufgebaute Videokamera, durch die sowohl die Spinde der Mitarbeiter als auch der Aufenthaltsbereich aufgenommen werden konnten.

Observation bringt den Übeltäter zur Strecke

Olaf M. tauchte nach seinem Außentermin nicht mehr im Betrieb auf und so folgten die Detektive Heidi G. nach dem Ende ihrer Arbeitszeit in sicherem Abstand zu ihrer Wohnung. Sie parkten ihr Auto wenige Häuser weiter, von wo aus sie das Grundstück gut im Blick behalten konnten. Die Stunden vergingen und nichts passierte. In den späteren Abendstunden kam plötzlich Bewegung in die Situation. Eine dunkel gekleidete Person, der Statur nach zu urteilen ein Mann, bewegte sich auf das Grundstück zu und verschwand schließlich im schützenden Schatten des Hauses.

Alarmiert verließen die Detektive ihr Fahrzeug und schlichen jeweils von links und von rechts um das Haus herum. Sie erwischten den Täter auf frischer Tat, als er sich gerade am Schloss der Kellertüre zu schaffen machte. Nachdem sie ihn festgesetzt hatten, stellte sich heraus, dass sich unter der Maske tatsächlich der Vorgesetzte der Mandantin verbarg. Als Erklärung für die Verfolgung von Heidi G. gab er an, dass er in sie verliebt gewesen sei und nicht ohne sie leben wollte.